{"id":1019,"date":"2022-05-05T17:18:35","date_gmt":"2022-05-05T15:18:35","guid":{"rendered":"http:\/\/www.linda-neue.de\/sb\/wordpress\/?page_id=1019"},"modified":"2022-05-06T09:39:26","modified_gmt":"2022-05-06T07:39:26","slug":"musicircus","status":"publish","type":"page","link":"http:\/\/www.linda-neue.de\/sb\/wordpress\/musicircus\/","title":{"rendered":"MUSICIRCUS"},"content":{"rendered":"\n<p style=\"font-size:30px;text-transform:uppercase\"><strong>Liz &amp; Howard MusiCircus<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p style=\"text-transform:uppercase\"><strong>Wobble \/ Panoptikum<\/strong><br><sup>Contemporary Circus-Dance Theater<\/sup><\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-text-color\" style=\"color:#99cbc7;font-size:30px\">Residenz: 11.05. bis 21.05.<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-full is-style-default\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"680\" height=\"510\" src=\"http:\/\/www.linda-neue.de\/sb\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2022\/05\/hqdefault-1.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-1021\" srcset=\"http:\/\/www.linda-neue.de\/sb\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2022\/05\/hqdefault-1.jpg 680w, http:\/\/www.linda-neue.de\/sb\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2022\/05\/hqdefault-1-300x225.jpg 300w\" sizes=\"auto, (max-width: 680px) 100vw, 680px\" \/><\/figure>\n\n\n\n<p style=\"font-size:16px\"><strong>Wobble<\/strong><br>\u201aWobble\u2018 ist ein sparten\u00fcbergreifendes Projekt, das im absurden, gef\u00e4hrlichen Spiel mit und auf Metallskulpturen eine Allianz zwischen Zirkus, Tanz, Theater und Live-Musik bildet. Das Unvorhergesehene, und scheinbar un\u00fcberwindbare Aufgaben als Basis menschlicher Entwicklung und Kommunikation bilden dabei den Ausgangspunkt.<\/p>\n\n\n\n<p style=\"font-size:16px\">Das Leben ist ein asymmetrisches R\u00e4tsel, weil es einen Impuls gibt oder wir in ein Ungleichgewicht geraten sind. Die fr\u00fchkindliche Entwicklung besagt, dass unsere ersten k\u00f6rperlichen Rotationen, das Rollen, Schritte, Bewegungsimpulse sind, die als Reaktion unseres K\u00f6rpers auf ein instabiles, asymmetrisches Feld entstehen. Die Erde wackelt\/ bewegt, dreht sich in ihrer Achse und wir tun es mit ihr. Das Erleben von Sehnsucht oder Unbehagen macht uns zu Forschenden und Erfindenden.<\/p>\n\n\n\n<p style=\"font-size:16px\">Wir haben uns f\u00fcr die Konfrontation der Unnachgiebigkeit einer Metallskulptur mit der Verletzlichkeit des K\u00f6rpers entschieden, um die Verletzlichkeit des menschlichen Zustands aufzuzeigen. Die jahrzehntelange Faszination an Objektkonstruktionen, die durch ihre Instabilit\u00e4t eine Herausforderung f\u00fcr die Physik der menschlichen Bewegung bilden, ist das grundlegende Element dieses Arbeitsprozesses. St\u00e4hlerne, skulpturale Objekte sind noch am Entstehen, diese rollen unregelm\u00e4\u00dfig, schwingen und rotieren; sobald sie angesto\u00dfen werden, entwickeln sie ein Eigenleben. Die Komplexit\u00e4t der Auseinandersetzung mit dem Thema der Asymmetrie entspricht der k\u00fcnstlerischen Zusammensetzung des Teams aus 9 Performenden unterschiedlicher Disziplinen.<br><\/p>\n\n\n\n<p style=\"font-size:16px\"><strong>Panoptikum<\/strong><br>Auf uns prasseln unendlich viele Informationen, Reize, Sinneseindr\u00fccke ein. Da wir nicht alles gleichzeitig aufnehmen und verarbeiten k\u00f6nnen, unterliegt unsere Wahrnehmung einer Selektion. Wie und ob wir etwas in Bezug setzen ist subjektiv.&nbsp;Wir suchen in eine andere Richtung zu sehen, zu h\u00f6ren, zu denken.<\/p>\n\n\n\n<p style=\"font-size:16px\">Panoptisch multivers behauptet die M\u00f6glichkeit des Perspektivwechsels. Unsere Fragen sind zerbrechlich, offen, nicht abgesichert, todernst und fokussiert. Wir konzentrieren uns auf den Moment, den Knall, die Stille, die Pr\u00e4senz, den Augenblick.&nbsp;Wir arbeiten mit wechselnden Aktionsfeldern in einem offenen B\u00fchnenraum. Es gibt keine Frontalperspektive. Die Betrachter*innen w\u00e4hlen ihre Position frei im Raum.&nbsp;Wir spielen mit Pr\u00e4senz\/Absenz der Performer*innen, von Licht, Klang, Video. Ein Spiel mit Konstellationen, allen Sinnen, in Raum und Zeit.&nbsp;Die Inszenierung adaptiert sich an verschiedenste R\u00e4ume, entwickelt jeweils spezifische Fassungen.<\/p>\n\n\n\n<p style=\"font-size:16px\">Wir untersuchen, das nicht stattfinden, nicht sichtbare, das pl\u00f6tzlich panoptisch sichtbar werdende, Zentrum und Rand, Linie und Diagonale, Verschiebungen. Bilder \u00fcberlagern sich, Unsch\u00e4rfen entstehen, Ausschnitte und Fragmente ver\u00e4ndern den Kontext. Es entstehen komplexe Gewebe und neue Bedeutungsschichten. Bruchst\u00fccke verselbst\u00e4ndigen sich, Fragmente werden neu zusammengesetzt. Informationen driften auseinander, werden in einen atypischen Zusammenhang gesetzt. Bewegungen am Rand geraten ins Zentrum und umgekehrt. Unser Sichtfeld verengt sich, um gleich darauf in eine andere Richtung ge\u00f6ffnet zu werden.\u00a0Die Verschiebungen erzeugen neue Zusammenh\u00e4nge. Der Wahrnehmung wird eine andere Richtung gegeben, wir nehmen uns heraus aus erlernten Interpretationsmustern.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-text-align-center\"><a class=\"maxbutton-6 maxbutton maxbutton-zuruck-zur-ubersicht\" title=\"ZUR\u00dcCK ZUR \u00dcBERSICHT\" href=\"http:\/\/www.linda-neue.de\/sb\/wordpress\/residenzprogramm\/\"><span class='mb-text'>ZUR\u00dcCK ZUR \u00dcBERSICHT<\/span><\/a><\/p>\n\n\n\n<p><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Liz &amp; Howard MusiCircus Wobble \/ PanoptikumContemporary Circus-Dance Theater Residenz: 11.05. bis 21.05. Wobble\u201aWobble\u2018 ist ein sparten\u00fcbergreifendes Projekt, das im absurden, gef\u00e4hrlichen Spiel mit und auf Metallskulpturen eine Allianz zwischen Zirkus, Tanz, Theater und Live-Musik bildet. Das Unvorhergesehene, und scheinbar un\u00fcberwindbare Aufgaben als Basis menschlicher Entwicklung und Kommunikation bilden dabei den Ausgangspunkt. 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